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Mit dem Prepaid Handy ins Internet: Hier lauern versteckte Kosten

UMTS Prepaid Flatrate Tarife angeboten. Wenn das Handy UMTS oder HSDPA fähig  ist,lässt sich auch mit einem Prepaidhandy diese Tarifvariante nutzen, ansonsten gibt es für die mobile Internetnutzung spezielle Surfsticks, für die extra ein einmaliger Preis von bis zu 49,99 Euro fällig wird. Hierfür wird durch den Anbieter ein bestimmter monatlicher Festbetrag für die zeitlich unbegrenzte Nutzung einbehalten. Dieser ist vorab auf die Prepaidkarte einzuzahlen und wird dann direkt vom Guthaben abgezogen.

Die Mobilfunkanbieter, egal ob T-Mobile, O², E-Plus oder Vodafone stellen hierfür verschiedene Varianten zur Verfügung. So gibt es Tarife mit 500 MB, 1 Gigabyte, 3 Gigabyte oder auch 5 Gigabyte monatlichem Datenvolumen. Wenn dieses Datenkontingent erschöpft ist, wird die Surfgeschwindigkeit bis zum nächsten Abrechnungszeitraum auf GPRS-Geschwindigkeit reduziert. Die Kostenfalle lauert hier also in Form einer Flatrate, die dann keine mehr ist und zudem für den Rest des Monats nur noch eine langsame GPRS- Geschwindigkeit garantiert. Für ältere Handys besteht auch noch die Möglichkeit über das so genannte Wireless Application Protocol, kurz WAP ins Internet zu gehen. Der Nachteil und die große Kostenfalle bei den WAP-Tarifen bestehen darin, dass diese pro aufgerufener Seite, also pro Klick abgerechnet werden, was sehr schnell zum Entladen des Kartenguthabens führen kann. Bei O² gibt es beispielsweise im Standardtarif ein Minutenpreis von 0,09 Euro, was ebenfalls bei längerer Surfzeit zu hohen Kosten führen kann.

Des Weiteren gibt es auch Tarife die nach genutzten Megabyte abrechnen. Im Tarif CallYa OpenEnd Smartphone wird zu einem festen Betrag von 29,95 Euro pro Monat eine Sprach-, SMS- und Internetflatrate offeriert (Stand: Juni 2011). Die Tageflatrate für das mobile
Internet kostet 99 Cent, dafür wird bei Buchung des Tarifs, direkt beim Kauf die monatliche Pauschale, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung fällig. Eine weitere Kostenfalle bezieht sich auf die Tagesflatrate von T-Mobile im Tarif web ’n Walk. Der Abrechnungszeitraum erstreckt sich von 0:00 bis 24 Uhr. Wer diesen Tarif zum Preis von 4,95 (Stand: Juni 2011) bucht, der bekommt eine Tagesflatrate. Wer um 17 Uhr die Tagesflatrate bucht, erhält nicht bis zum anderen Tag um 17 Uhr die Flatrate, trotz suggerierter Tagesflatrate, sondern nur für die Dauer von 7 Stunden, genau bis 24 Uhr. Auch die so genannten Roaming-Tarife bei der Nutzung der Prepaidkarte im Ausland lassen die Kosten beim Surfen leicht explodieren. Das mobile Surfen unterliegt gerade im Prepaidbereich vielen Kostenfaktoren die nur im Kleingedruckten der Anbieter gefunden werden. Aus diesem Grunde sollte man sich vor dem Kauf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu den versteckten Kosten sehr genau anschauen, dies betrifft auch die Grundgebühr für die SIM-Karte. Oftmals kostet allein die SIM-Karte, getarnt als Starterpaket, überdurchschnittlich viel, so zum Beispiel bei Vodafone, in den Tarifen CallYa Smartphone Fun und CallYa Black Berry 19,95 Euro, mit 10 Euro Startguthaben, wobei im Tarif CallYa OpenEnd Smartphone ebenfalls mit 10 Euro Startguthaben die SIM-Karte nur 9,95 Euro kostet (Juni 2011).

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