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Handys ohne Vertrag mit Internet
Mit einem Prepaidhandy kann der Besitzer genauso ins Internet gehen wie
mit einem
Vertragshandy. Es gilt hierbei jedoch einiges zu beachten, damit das
Surfen im Internet keine
Kostenfalle wird.
Ein Prepaidhandybesitzer, welcher einen Internetbrowser und eine
Internetschnittstelle
besitzt, kann genauso ins Internet gehen, wie ein
Vertragshandybesitzer. Da die
Mobilfunkanbieter zumeist nach der verbrauchten Datenmenge abrechnen,
ist es
empfehlenswert, das eigene Surfverhalten vor Auswahl der richtigen
Internetzugangsvariante
für das Nichtvertragshandy auf den Prüfstand zu
stellen. Wenn der Nutzer vorzugsweise
E-Mails liest oder nur Seiten anschaut, dann empfiehlt sich eine
Abrechnung nach der
verbrauchten Datenmenge. In der Regel liegen die Tarife hier zwischen
24 Cent pro
Megabyte (Simyo) und 49 Cent (MC Sim) für das Megabyte an
Datenverbrauch. Die
Telekom bietet einen Tarif für das Internet an, der 9 Cent pro
Einwahl und 9 Cent pro Minute
abrechnet (Tarif Xtra Internet).
Für das ausschließliche Mailabrufen empfiehlt sich
der Telekomtarif, für dauerhaftes
Surfen eine Internetflatrate. Die Telekommunikationsanbieter bieten
mittlerweile auch
für den Prepaidbereich Internetflatrates in verschiedenen
Modellvarianten an. So gibt
es sowohl Tagesflatrates als auch Monatsflatrates. Die Flatrates
umfassen in aller Regel
einen vorher festgelegten Datensatz (zum Beispiel 500 MB oder 1
Gigabyte). Wenn der
Handybesitzer mehr surft, wird die schnelle Internetverbindung
für den Rest des Tages oder
des Monats auf GPRS-Standard zurückgefahren. O2 bietet
für 10 Euro eine auf 200 MB
festgelegte Monatsflatrate für den Prepaidbereich an. 5
Gigabyte kosten bei O2 schon 20
Euro. Otelo bietet eine Prepaidmonatsflatrate für das Internet
für 9,90 Euro an. Enthalten
ist ein Volumenkontingent von 500 MB. Vodafone bietet hingegen eine bis
zu 3,6 Mbit/s
schnelle Internetverbindung für das Handy für 14,95
Euro pro Monat an. Wer mit seinem
Prepaidhandy kostengünstig in das Internet gehen will, der
sollte genau überlegen, welche
Datenmenge bei welchem Anbieter genau kostet.
Die Übertragungsgeschwindigkeit ist bei den Anbietern hingegen
oftmals zu vernachlässigen,
da es für das Handy kaum einen Unterschied macht, ob mit 3,6
Mbit/s oder mit 7,6 Mbit/
s der Internetzugang möglich ist. Wichtig ist nämlich
hier die Datenverarbeitungsrate des
jeweiligen Handys
ohne Vertrag. Eine 3,6 Mbit/s Leitung reicht deshalb
für den Internetzugang per Handy
in aller Regel vollkommen aus. Die Abrechnung der Tarife erfolgt im
Prepaidsystem, das
bedeutet, es muss zunächst die entsprechende Summe auf die
Handykarte gebucht werden.
Erst wenn genug Guthaben vorhanden ist, lässt sich der Tarif
zumeist über eine spezielle
Kurzwahlfunktionstaste des Anbieters der Prepaidkarte buchen. Bei Fonic
lässt sich der
jeweilige Tarif auch über das Internet selbst buchen, hierzu
loggt der Kunde sich mit seinen
Daten auf der Homepage des Anbieters ein und wählt den Tarif
aus. Dieser wird dann,
obwohl es sich um eine Prepaidkarte handelt, in aller Regel vom
Bankkonto per Lastschrift
abgebucht. Fonic bietet aber auch die direkte Prepaidvariante an und
der Wunschtarif wird
zuerst aufgebucht und dann direkt vom Guthaben abgezogen. Es gilt
letztlich unbedingt zu
beachten, dass ein Internetzugang über ein Prepaidhandy nur
mit ausreichendem Guthaben
möglich ist. Alle Angaben entsprechen dem Stand Juli 2011.

